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Wie alle Leuchtstofflampen enthalten auch die so genannten Energiesparlampen Quecksilber, sie werden in Technikerkreisen daher auch als Quecksilberdampflampen bezeichnet. Es besteht keine Gesundheitsgefahr, sollte einmal eine Lampe zerbrechen und das Quecksilber entweichen.
Eine solche Lampe enthält laut Herstellerangaben etwa 2,5 mg Hg. Der Grenzwert an Arbeitsplätzen, dessen Einhaltung auch bei Dauerbelastung (8 Stunden/Tag, 200 Arbeitstage im Jahr, 35 Jahre Arbeitsleben) einen Gesundheitsschaden praktisch ausschließt, liegt bei 0,05 mg/m3. Wenn also ein Lampe in einem Raum mit etwa 50 m3 Luftvolumen (4x4x3 Meter) zerbricht, wird diese Grenzkonzentration im Extremfall gerade erreicht.
Die Quecksilberbelastung des Durchschnittseuropäers stammt überwiegend aus der Nahrung, wobei Fisch die höchste Quecksilberbelastung aufweist. Die durchschnittlich aufgenommenen Mengen liegen jedoch weit unter der Schwelle der Gesundheitsgefährdung.
Bei der Betrachtung sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Hintergrundbelastung von Quecksilber aus natürlichen Quellen (vom Vulkanausbruch bis zur Auswaschung von Zinnoberlagerstätten) relativ hoch ist und es zur Anreicherung in der Nahrungskette kommt (Fisch!). Der Einsatz von Energiesparlampen erhöht die Quecksilberbelastung des Einzelnen in vernachlässigbarem Ausmaß.
Das Quecksilber ist in den Lampen hermetisch dicht eingeschlossen. Energiesparlampen müssen wegen des Quecksilbergehalts entweder recycliert oder als Sondermüll entsorgt werden.