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Machen die Nanoteilchen mein Sonnenschutzmittel zur Gesundheitsgefahr?

Nein, Sonnenschutzmittel beugen Sonnenbrand vor und helfen daher eine allfällige Gesundheitsgefahr zu vermeiden. Der Einsatz von Nanoteilchen ist dabei eine technologische Entwicklung, die die Gebrauchstauglichkeit der Sonnencreme stark verbessert hat.

Nanopigmente werden aus natürlich vorkommenden Mineralien hergestellt. Sie sind kleiner als 100 Nanometer – also eine Million Mal kleiner als ein Sandkorn. Diese winzigen Substanzen haben spezielle Eigenschaften, die auch für Kosmetika genutzt werden können.

Alle führenden Hersteller von Sonnenschutzmitteln setzen seit langem nanoskalige Pigmente in Sonnenschutzprodukten ein. Die Nanopigmente aus Titandioxid reflektieren die UV-Strahlen besonders wirksam und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Sonnenbrand, vor Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung. Die Hautverträglichkeit von Sonnenschutzmitteln mit Titandioxid ist sehr gut. Diese sind gerade für empfindliche Kinderhaut ideal geeignet.

Titandioxid ist wegen seines häufigen Einsatzes in Pflegeprodukten (Sonnenschutz, Zahnpasten uvm) besonders gut untersucht und wird bereits seit den 1980er-Jahren als Inhaltsstoff in der Nanoform in Sonnenschutzmitteln verwendet. Unabhängige Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden wie das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung haben wiederholt bestätigt, dass nanoskaliges Titandioxid gesundheitlich unbedenklich ist. Zahlreiche Studien belegen auch, dass Titandioxid nicht durch die Haut in den menschlichen Körper eindringen kann. Ebenfalls ist das Nanopigment keine Gefahr für die Umwelt: Titandioxid ist nachweislich nicht giftig für Lebewesen in Gewässern.

Konsumenten können der Inhaltsstoff-Liste auf der Verpackung entnehmen, ob ein Produkt Titandioxid enthält. Ab 2013 wird die generelle Kennzeichnung von Nanopartikeln in Kosmetika vorgeschrieben sein. Diese Veränderung führt zu noch mehr Transparenz und Wahlfreiheit beim Einkauf.

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