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Was ist das Kyoto-Protokoll?

Am 16.2.2005 ist das Kyoto-Protokoll zur Reduzierung von Treibhausgasen und zum Schutz des Klimas in Kraft getreten. Das Abkommen wurde 1997 auf einer Konferenz der Vereinten Nationen (UN) in japanischen Stadt Kyoto ausgehandelt und inzwischen von 141 Ländern ratifiziert. Nicht dabei sind Länder wie die USA und Australien, die eine Ratifizierung des Abkommens ablehnen, solange es Ausnahmen für Schwellenländer wie Indien und China gibt.

In der Klimaschutzvereinbarung verpflichten sich die Teilnehmerländer, ihren Kohlendioxid-Ausstoß in den Jahren 2008 bis 2012 auf ein Niveau zu reduzieren, das um durchschnittlich 5,2 Prozent unter dem des Jahres 1990 liegt.

Die EU hat sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls insgesamt zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 8 % verpflichtet, im Rahmen der EU-internen Lastenaufteilung ("burden sharing") hat sich Österreich zu einer Emissionsreduktion um 13 % verpflichtet.

Das Protokoll umfasst die Treibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O), teil- und vollfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKW und FKW) sowie Schwefelhexafluorid (SF6). 38 Industriestaaten haben sich verpflichtet, die Emissionen dieser Treibhausgase im Durchschnitt der Zielperiode 2008 bis 2012 gegenüber 1990 (bzw. 1995 für HFKW, FKW und SF6) um durchschnittlich 5,2 % zu reduzieren. Für die Erreichung der Reduktionsziele der einzelnen Staaten sind auch CO2-Senken (Bindung von atmosphärischem CO2 in Wäldern oder Böden durch Aufbau von Biomasse) sowie CO2-Reduktionen mit den sogenannten flexiblen Mechanismen (Emissionshandel, Joint-Implementation sowie Clean Developement Mechanism) zu berücksichtigen.

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