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FCIO - Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
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Was produziert die Biotechnologie-Industrie?

Biotechnologie sind alle technologischen Verfahren, bestimmte Mikroorganismen bzw. Zellen pflanzlicher oder tierischer Organismen für industrielle Produktionsprozesse nutzbar zu machen. Diese Zellen werden in großen Mengen vermehrt, um daraus Stoffwechselprodukte zu gewinnen. Dabei handelt es sich z. B. um Arzneistoffe, wie Penicillin und andere Antibiotika, oder Lebensmittelzusatzstoffe wie Vitamine oder Enzyme. Auch die Entwicklung und die Herstellung von Impfstoffen in großen Mengen ist nunmehr möglich. Die bekannteste Entwicklung aus Österreich ist der Impfstoff gegen die von Zecken übertragene FSME.

Mit der Gentechnik als einem Instrument der Biotechnologie haben sich neue Möglichkeiten ergeben: So ist es nun machbar, natürliche Substanzen, die sich zur Krankheitsbehandlung eignen, in ausreichenden Mengen und in höchster Qualität herzustellen. Viele dieser Präparate, u. a. Insulin, konnten früher nur aus Tieren gewonnen werden und waren nicht immer verträglich für den Menschen.

Die biotechnologische Forschung schreitet rasant voran. Ein österreichisches Beispiel aus der jüngsten Zeit ist die Produktion von menschlichem Knorpelgewebe. Dazu werden einige wenige gesunde Zellen entnommen, im Labor vermehrt und danach wird das schadhafte Gewebe beim Patienten ersetzt. Auf biotechnologischer Basis werden derzeit in Österreich Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und bestimmten Krebsarten beim Menschen entwickelt.

Rückfragen an:   Dr. Franz Latzko
Telefon:   05 90 900 - 3367
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