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Wie kann ich testen, ob ich auf Antibiotika allergisch reagiere?

Beinahe jeder Stoff, ob in der Natur vorhanden oder synthetisch hergestellt, kann beim Menschen Allergien auslösen, so auch Antibiotika bzw. deren Inhaltsstoffe. Allergische Reaktionen sind vielfältig und reichen von der rinnenden Nase bis zu Kreislaufbeschwerden oder Atemnot und sollten immer ernst genommen werden.

Um eine mögliche Allergie gegen Antibiotika auszuschließen, kann man an einer Allergieambulanz Blut- und Hauttests durchführen lassen. Die Bluttests geben generell Auskunft darüber, ob eine Allergiebereitschaft gegen verschiedenste Allergieauslöser besteht. Bestimmt wird dabei die Konzentration von Antikörpern im Blut, die gegen Allergieauslöser gerichtet sind.

Um ein differenziertes Bild über die momentane Allergiebereitschaft gegen die einzelnen Substanzen oder Stoffe zu gewinnen, werden mittels eines sehr sensiblen Hauttests, dem so genannten Prick-Test, die vermuteten Allergieauslöser auf die Haut aufgebracht und die Hautreaktion beobachtet.

Die Behandlungen von Allergien sind vielfältig. Häufig werden gezielte Hyposensibilisierungstherapien vorgeschlagen. Dabei wird die Allergie auslösende Substanz in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt, um dadurch die Empfindlichkeit gegen die Substanz herabzusetzen. Diese Behandlung dauert zumeist mehrere Jahre. Auf alle Fälle sollte man versuchen, den Allergie auslösenden Stoff zu meiden. Von einer diagnostizierten Antibiotikaallergie sollte unbedingt der Arzt informiert werden.

 
Rückfragen an:   Dr. Corinna Martin
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