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Praktisch täglich werden Gefahrgüter wie Benzin, Flüssiggas, Lacke, Reinigungsmittel oder bestimmte Rohstoffe für die Industrie transportiert. Rund 80 % der Gefahrguttransporte sind Mineralöltransporte, damit die Versorgung mit Treibstoff und Heizöl flächendeckend und durchgehend gewährleistet ist.
Gefahrguttransporte sind keineswegs automatisch auch gefährliche Transporte. Sie unterliegen strengen Sicherheitsbestimmungen, die laufend international an den technischen Fortschritt angepasst werden. Besonders die Verpackungen müssen z. B. Temperaturschwankungen oder einen Fall aus bis zu 1,80 Meter Höhe unbeschädigt überstehen und bleiben daher selbst bei Unfällen auf der Straße zumeist intakt. Grundsätzlich dürfen die Transporte nur von speziell geprüften Lenkern, die sich regelmäßig Nachschulungen unterziehen müssen, durchgeführt werden.
Erkennbar sind Gefahrguttransporte durch eine 40 x 30 Zentimeter große, orange Warntafel, bei Tanktransporten mit einer international gültigen Ziffernkombination (ggf. ergänzt um einen Buchstaben), die die gefährlichen Eigenschaften, z. B. entzündbar oder ätzend, und den Stoff, der transportiert wird, angibt. So wissen Einsatzkräfte im Falle eines Unfalles, welche mögliche Gefährdung vom geladenen Produkt ausgehen kann. |