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Kunststoffe, Kautschuk, Lacke, Klebstoffe sowie eine Vielzahl an weiteren chemischen Stoffen finden sich in einem modernen Auto. In Bewegung kommt ein herkömmliches Auto durch die älteste von Menschen erzeugte chemische Reaktion – die Verbrennung.
Damit das Auto rollt Die Berührungszone des Autos auf der Straße beträgt nur wenige Quadratzentimeter. Das Material der Reifen muss also für eine gute Haftung auf der Straße sorgen. Hauptsubstanz der Autoreifen ist Gummi. Autoreifen sind komplizierter aufgebaut als es auf den ersten Blick scheint: Mehrere Kautschuksorten werden mit Russ und verschiedenen Chemikalien in großen Mischanlagen zu Gummi verarbeitet. Gemeinsam mit Textilien, Stahlcorden als Festigkeitsträger und mehreren Vorfertigungskomponenten werden daraus in den Vulkanisationspressen die fertigen Autoreifen geformt. Ohne Chemie geht gar nichts Das breite Spektrum des Einsatzes von Chemie im Auto ist noch lange nicht erschöpfend behandelt. Motoröle, andere Schmiermittel und Bremsflüssigkeit sind ebenfalls chemische Produkte. Ebenso sind Klimaanlagen mit Chemie befüllt. Und last but not least: Petrochemische Erzeugnisse, also Benzin oder Dieseltreibstoff, sorgen dafür, dass unsere Automobile erst in Gang kommen. Aber auch Straßenbeläge sind Produkte der chemischen Industrie, genauso wie Straßenmarkierungen, die nicht nur der Orientierung, sondern vor allem der Verkehrssicherheit dienen.